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Rückblick: 29. September 2017
"Unser Salzburg"
vorgestellt von Gottfried Gunsam und Josef Rohringer
                                          
                               D Der Gastraum des Schützenhauses war bis auf den letzten Platz  besetzt,
als Herr Gunsam  als Herr Gunsam - ein Salzburger mit Migrationshintergrund (tatsächlich in
                             Wien geboren) über sein geliebtes Salzburg berichtete.
                             Zunächst gehört aber auch etwas Geschichte dazu, um das Land wirklich
                             kennen zu lernen.
 Die Anwesenheit von Menschen im Raum des heutigen Landes Salzburg lässt sich bis in     
Altsteinzeit zurückverfolgen. Das beweisen zahlreiche Siedlungsfunde. In der Hallstattzeit
führte die Salzgewinnung das Land zu einer wirtschaftlichen Hochblüte, die bereits
vorindustrielle Formen erreichte. Mit der Besetzung des Alpenraumes 15 v. Chr. begann im
Salzburger Raum die 500-jährig Herrschaft der Römer. Auf den Ruinen des römischen
Juvavum schuf der Hl. Rupertus 713 die Grundlage für ein Bistum (739), das 798 Erzbistum
Salzburg und damit Mittelpunkt der bayerischen Kirchenprovinz wurde. 1328 wurde Salzburg
durch die Erlassung einer eigenen Landesordnung zum weitgehend selbstständigen Staat
innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Der Geist der Französischen Revolution und die
Umgestaltung Europas durch Napoléon wirkten sich auch auf das Fürsterzbistum Salzburg
aus. Am 15. Dezember 1800 rückte die französische Armee in Salzburg ein und übernahm in
der Schlacht am Walserfeld die Herrschaft über das Erzbistum. Durch die Beschlüsse des
Wiener Kongresses 1814/1815, der das Ende der napoleonischen Ära besiegelte, kam das
Land Salzburg am 1. Mai 1816 endgültig zum bis 1835 von Franz I. regierten Kaisertum
            Österreich.  Seit 12. November 1918 ist das Land Salzburg Teil der Republik Österreich.
            Am 12. März 1938 erfolgte der Einmarsch deutscher Truppen im Zuge des "Anschlusses" von
            Österreich. Die Nationalsozialisten fanden in Salzburg breite Zustimmung.  Im Zweiten
            Weltkrieg  wurden neben Salzburg auch die Industriebetriebe in Hallein stark bombardiert. Im
            Oktober 1945 wurde das Land Salzburg wieder Teil der Republik Österreich.
            Am 1. Jänner 1997 wurde die Altstadt von Salzburg in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO
            aufgenommen.
            Es folgt noch ein wenig Statistik, ehe wir eine filmische Reise vom Großglockner-Massiv über
            die Alpen, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein ins Flachland zum Schloss
            Hellbrunn, Schloss Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke
            Stadt Salzburg machen. Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde mit Recht als
            Gesamtkunstwerk bezeichnet.
            Das fanden auch die zufriedenen Teilnehmer dieses Abends, ein besonderer Dank an Herrn
            Gunsam, der am Ende des Filmes als "Draufgabe" Mozart-Taler spendierte.
Rückblick: 19. Mai 2017
“Unser Oberösterreich”
vorgestellt von Prof. Dr. Erich Gruber und Josef Rohringer
Nachdem uns “unsere” Anne-Marie Gunsam herzlich begrüßt hat, führt uns der
gebürtige Oberösterreicher, Herr Prof. Erich Gruber, in sein Bundesland ein.
Natürlich kommt zuerst die Statistik, sie ist auch wichtig, um dieses Land richtig
einordnen  zu können. Es ist flächenmäßig das viertgrößte Bundesland mit
11.982 km², bevölkerungsmäßig das drittgrößte: 1,4 Millionen Einwohner. Linz
ist seine Landeshauptstadt. Traditionell teilt es sich in vier Teile:
Hausruck-, Inn-, Mühl- und Traunviertel. Es ist das einzige Bundesland, welches
einen Exportüberschuss erwirtschaftet, 26,5% der österreichischen Exporte
erwirtschaftet OÖ.
Für wenige Bundesländer passt dieser Text so gut  - Volk begnadet für das schöne
Ein sehr informativer, unterhaltsam dargebrachter Vortrag - vielen Dank, Herr Prof. Gruber!
Und diesen sehr kurzweiligen Informationen schließt sich ein landschaftlich wunderschöner Film,
den uns Josef Rohringer aus seiner großen Videothek ausgesucht hat, an, der uns das Gehörte nun auch
anschaulich macht. Aber auch mit Text unterlegte Fotografien,u.a. vom Jugendstilkraftwerk Steyrdurchbruch,
St. Florian, Bad Ischl, St. Wolfgang, Hallstatt mit seinem Salzbergwerk, Traunsee mit Schloss Ort
werden uns dargeboten - und: Most - das oberösterreichische Nationalgetränk.
Herr Rohringer und Herr Gruber spendieren uns am Ende der offiziellen Veranstaltung, der natürlich großen
Beifall und Dankesworte von Frau Gunsam folgen, Apfel-,Birnen-,Apfel/Birnen-,Apfel Cuvée - Most.
Schmeckt vorzüglich!
Ein informativer und unterhaltsamer Abend neigt sich nach gutem Essen und angeregtem Plaudern im
Restaurant “Schützenhaus” dem Ende zu.
Anhand der Österreichischen Bundeshymne - eine wunderbare Idee -  bringt uns Herr Prof. Gruber seine
Heimat näher. Land der Berge - die Voralpen mit der Pyhrn- und Eisenwurzenregion, dem Sensen- und dem
Höllengebirge, der Dachstein (gehört zwar nicht ganz dazu), ..... eine herrliche Bergwelt.
Land am Strome  - natürlich die Donau, aber u.a. auch  Enns, Steyr, Inn als Grenzfluss
dürfen nicht fehlen.  Land der Äcker - mit dem Alpenvorland - dem Hausruckviertel mit seinen Vierkanthöfen -
vertritt es die österreichische Landwirtschaft hervorragend.
Land der Dome - der neugotische Linzer Maria-Empfängnis-Dom ist Österreichs größte Kirche, die
Linzer Martinskirche eine der ältesten Kirchen Österreichs, aber auch Stift St. Florian, Kremsmünster, 
Wilhering,… sollten doch erwähnt werden!! Land der Hämmer -  der steierische Erzberg gehört dazu,
 Linz mit seiner Voest-Alpine,  Lenzing- weltweit führend in der Papier- und Chemiefaserproduktion, und und und.
 Heimat bist du großer Söhne - auch da nur ein paar Namen - Franz Xaver Gruber, der Komponist von
“Stille Nacht, heilige Nacht”, natürlich Anton Bruckner, Adalbert Stifter, Richard Tauber und….Conchita Wurst!!! 
G.N.
Rückblick: 17. Februar 2017
“Unser Burgenland”
Das Interesse an “Unserem Burgenland” war riesengroß - 40 Österreicher/Innen fanden sich
pünktlich um 19 Uhr in unserem Extrazimmer im Restaurant “Schützenhaus” ein und unser
Wirt hatte alle Hände voll zu tun, um zusätzliche Sessel zu organisieren. Also es war gerappelt
voll !!! Und diesmal begrüßte uns Anne Marie Gunsam via Bildschirm, eine gelungene Idee,
natürlich ausgedacht von Pepi Rohringer.
                                                                                                        Die “Burgenländerin”, Frau Dr. Menzel,
                                                                                       hat uns anfangs sehr kenntnisreich und
                                                                                       engagiert in Geschichte und Charakteristika
                                                                                       der Region eingeführt. Nord- (in dem sie
                                                                                       geboren wurde) - Mittel- und Südburgen-
                                                                                       land. Es ist das kleinste Bundesland mit
                                                                                       Eisenstadt als Hauptstadt. Das Land hatte
                                                                                       sich Jahrhunderte - von 1648 bis 1921 -
                                                                                       unter ungarischer Verwaltung befunden
                                                                                       und wurde nach dem 1. Weltkrieg im
 
Vertrag von St. Germain, da deutschsprachig, Österreich zuerkannt. Das ging nicht reibungslos
über die Bühne und u.a. kam Ödenburg nach einer Volksabstimmung wieder zu Ungarn.
Burgenland war nicht nur das kleinste, es war auch das ärmste Bundesland, dies hat uns die
Referentin sehr eindringlich aus eigenen Erfahrungen nahebringen können.
Wir haben viel Neues erfahren, und dies verfestigte sich in dem anschließenden, sehr gut
zusammengeschnittenen Film.
Pepi Rohringer hat aus 17 Filmen (!!) Ausschnitte vorgeführt, beginnend mit dem Geck einer
Liveschaltung (Internet) zum ORF und der Sendung “Burgenland Heute”. Aber dann ging es
sofort in die Urzeit, als das Land noch am Meer lag, und das war es lange !! Hochinteressant
- nicht minder - die Zeitgeschichte um 1920, ein zurecht ausführlicher Bericht. Danach ging es in
die Gegenwart mit Beiträgen vom Neusiedlersee, der keine nennenswerten Zuflüsse besitzt und
hauptsächlich dem Regen die Höhe des Wasserstandes verdankt - nicht tiefer ais 1,8 m, ist aber
im 19. Jh. auch schon mal total ausgetrocknet, da baute man Reis an. Dann wurde uns natürlich
die Landeshauptstadt vorgestellt, mit 15.000 Einwohnern die kleinste Österreichs, mit ihren
Wahrzeichen, der Berg- oder Haydnkirche und Schloss Esterházy. Weiter fuhren wir mit der
Neusiedlersee-Bahn, auch schon mal als Pußta-Express bezeichnet. Rust, die Storchenstadt,
durfte nicht fehlen. Danach ging es in den Süden; Forchtenstein, Güssing, Heiligenbrunn mit
seiner Kellergasse, das Uhudlerland, das seinen Wein selber trinkt, Kobersdorf, Bernstein mit
seinem Bernstein- und Edelsmaragdschmuck, Schloss Rotenturm - traumhaft schön von privater
Hand renoviert. Die Kultur durfte auch nicht zu kurz kommen: aus dem Römersteinbruch
“St. Margareten” ein Ausschnitt aus “Aida”.
Und zum Abschluss und Krönung dieser Vorführung gab es noch original Uhudler zu verkosten.
Der Beifall war sowohl Frau Dr. Menzel als auch Herrn Rohringer gewiss.
G.N.
Forchtenstein                                            Bergkirche in Eisenstadt                                                                                     
Rückblick. 27. Oktober 2017
Empfang zum Österreichischen Nationalfeiertag
Staubedingt nicht ganz so pünktlich fing unsere Feier zum Nationalfeiertag mit  dem obligatorischen
Sektempfang an. Bei der Begrüßung durch Frau Anne-Marie Gunsam war unser Extrazimmer im
“Schützenhaus” aber wieder bis auf den letzten Platz gefüllt.
Es folgte, alles wunderbar und gut überlegt zusammengestellt von Pepi Rohringer, ein Video der
Festansprache unseres Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Er dankte u.a. der letzten
Regierung für die geleistete Arbeit , dem Volk für die 80%ige Beteiligung an der Wahl, die den Willen
zur Veränderung  deutlich zum Ausdruck brachte, und wünschte der neuen Regierung unter dem
voraussichtlich künftigen Bundeskanzler Sebastian Kurz eine glückliche Hand für die kommenden
großen Herausforderungen  auf dem Boden unserer Verfassung, der Solidarität und guter europäischer
Zusammenarbeit.
Danach folgte eine Filmcollage von Luftaufnahmen von “Unserem Österreich”, unter besonderer
Berücksichtigung von fast unbekannten Winkeln unserer Heimat. Wie z.B. das an der tschechischen
Grenze gelegene Raabs an der Thaya, den Renaissanceschlössern Schallaburg in der Wachau, Schloss
Tratzberg bei Jenbach in Tirol und Schloss Frauenstein mit seinen 7 Türmen bei St. Veit an der Glan in
Kärnten. In Wien: die Jugendstilkirche von Otto Wagner am Steinhof. Die barocken Benediktinerstifte
Göttweig und Kremsmünster mit dem ersten “Hochhaus” Europas, der Sternwarte aus dem 18. Jh.. Wir
“flogen” aber auch über eines der ältesten Wasserkraftwerke,  das 1925 gebaute Murkraftwerk in
Pernegg in der Steiermark, es wurde 2010 vollkommen renoviert und gehört heute zu den stärksten
des Bundeslandes. Nicht weit von Pernegg liegt Rossegers Waldheimat, das Alpl bei Krieglach, seine
Kindheitserinnerungen sind auch heute noch sehr lesenswert! Wir überflogen das laut Stefan Zweig
“verschwenderisch gebaute Salzburg” mit seiner Feste Hohensalzburg, die höchste Eisenbahnbrücke
Europas über die Drau bei St. Paul im Lavanttal - 96m hoch und 430m lang - und nicht zu vergessen
unsere traumhafte schöne Bergwelt wie den Dachstein, die Stoderzinken und Kammspitz bei
Gröbming, und, und, und…
Nach dieser eindrucksvollen und abwechslungsreichen Filmcollage folgte die 1. Strophe der
Bundeshymne mit passenden Bildern.
Langanhaltender Beifall!!
Erst jetzt “durfte” Frau Gunsum unsere Gäste aus Frankfurt begrüßen, Frau Jasmin Klein vom
Österreichischen Honorarkonsulat - Herr Dr. Hutter musste leider kurzfristig absagen - und den
österreichischen Handelsdelegierten Dipl.Volksw. Thomas Zarda.
Namens des Auslandsösterreicher-Weltbunds durfte Frau Gunsam Frau Gertrud Nägeli und Herrn
Josef Rohringer für ihre hervorragenden Verdienste um die Belange der Österreicher in Mainz
eine Ehrenurkunde Überreichen.
Der inoffizielle Teil begann mit der Eröffnung des Buffets, welches wieder reichhaltig und gut war und
es wurde lebhaft geplaudert - Stoff genug hatten wir ja!!
Ein würdiger  Empfang neigte sich gegen 22.00 Uhr seinem Ende zu.
Rückblick: 30. Juli 2018
“Unser Tirol”
vorgestellt von Dr. Hans-Herbert Gartner, Hon. Konsul a.D. und Josef Rohringer
Trotz der 33 Grad Außentemperatur - innen waren es nicht weniger - war unser Extrazimmer im Gasthof “Zum Bürgerhof”
um 19.00 Uhr sehr gut gefüllt und zwar mit 33 Österreicher/Innen. Lebhaft plaudernd  warteten wir auf den Beginn des Vortrags,
der auch nicht lange auf sich warten ließ.
Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Anne-Marie Gunsam ergriff Herr Dr. Hans-Herbert Gartner das Wort und stellte sich als
in Berlin geborener gebürtiger Tiroler vor, sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits und noch dazu mit einer waschechten
Tirolerin verheiratet. Ein Heimatschein aus dem Jahre 1925 und der kurze Abriss der Familiengeschichte wurden zu Recht mit
Stolz  erwähnt. Danach kamen gleich die Fakten - jede Menge: Mittels Folien wurden wir über Lage Tirols, die Grenzen, die
Größe und die Einwohnerzahl 746.000 informiert. Die Hauptstadt ist Innsbruck mit 132.000 Einwohnern.
Es folgte die Geschichte - in Europa beginnt alles mit der Steinzeit!-- auch in Tirol. Die Entdeckung des Ötzi, der ca. 4000 v. Chr.
an der Grenze von Süd- und Nordtirol lebte, ist dafür ein markantes Beispiel. U.a. die Römer, die Ostgoten und die Bayern
eroberten im Laufe der Jahrhunderte das Land. 1363 vermachte Margarete Maultasch Gräfin von Tirol -  sie wohnte  auf Schloss
Tirol bei Meran, daher stammt auch der Namen des Bundeslandes - ihr Land  dem Habsburger Rudolf dem Stifter.
Ende des 15.Jh. verlegte Kaiser Maximilian I. die Residenz nach Innsbruck. Nach dem Sieg Napoleons 1805 wurde Tirol wieder
ein Teil Bayerns, kam aber endgültig 1814 an die Habsburger Monarchie. Nach der Niederlage im ersten Weltkrieg verteilten die
Siegermächte im Friedensvertrag von St. Germain Nord- und Osttirol an die neu entstandene Republik  Österreich. Südtirol und
Welschtirol kamen zum Königreich Italien. Dies veränderte sich auch nach dem 2. Weltkrieg nicht. Trentino-Südtirol ist heute eine
Autonome Region.
Es folgte die Landeshymne - das Andreas Hofer Lied - es beschreibt seine Hinrichtung nach dem Tiroler Volksaufstand von 1809
gegen die französisch-bayerische Besetzung.
Wirtschaft: Der Fremdenverkehr ist die wichtigste Einnahmequelle des Landes. Mit mehr als 50% Touristen nehmen die
Deutschen die Spitzenposition ein. Unbedingt zu erwähnen sind aber auch u.a. Swarovski Kristallglas in Wattens, Riedel Glas in
Kufstein, Adler Lacke und die Jenbacher Gasmotorenwerke.
Verkehrstechnisch ist Tirol leider ein Transitland - Brenner- und Inntalautobahn kennen wir alle!
Das Bundesland ist in 9 politische Bezirke eingeteilt: Innsbruck-Stadt und Land, Schwarz, Kufstein, Kitzbühel, Landeck Reutte, Imst
und Lienz in Osttirol.
Natürlich machte sich  Herr Rohringer wieder wahnsinnig viel Arbeit und fand zu all diesen wunderschönen Landschaften die
passenden Filmausschnitte und Bilder. Auch dadurch wurde  diesen Vortrag sehr kurzweilig und lebendig. Die Landeshauptstadt
mit ihren Sehenswürdigkeiten - dem Goldenen Dachl, der Maria-Theresienstraße mit der Annensäule, Schloss Ambras, Hofkirche
und Hofburg konnten wir u.a. in einem Filmausschnitt bewundern.
Tirol hat sich auch als Forschungs-und Wissenschaftsstandort international positioniert. Die Universität wurde im Jahre 1669 in
Innsbruck gegründet, neu gegründet wurde 2004 die Medizinische Universität. Ca. 30.000 Studenten bevölkern die diversen Institute. 
Trachten und Brauchtum, wie Sonnwendfeuer oder Almabtrieb, haben eine lange Tradition und werden bis heute gepflegt.
Kulinarisch lieben es die Menschen eher deftig: Tiroler Gröstl, Kaspressknödel,  Speckknödel und Osttiroler Schlipfkrapfen seien
als Beispiele genannt.
Nicht zu vergessen eine kleine Auswahl von in Tirol geborenen nationalen und Internationalen Persönlichkeiten.  An erster Stelle steht 
der Freiheitsheld Andreas Hofer. Es folgen die Maler Franz Defregger, Paul Troger und Albin Egger-Lienz. Der Grafiker Paul Flora, 
der Bildhauer Michael Pacher, der Erfinder der Schreibmaschine Peter Mitterhofer, der Dramatiker Felix Mitterer, der Architekt
Clemens Holzmeister, die Schauspieler Dietmar Schönherr und Tobias Moretti und die Skifahrer Toni Sailer, Pepi Stiegler, Ernst und
Hansi Hinterseer.
Am Ende des Vortrags wurden wir noch belohnt mit einer Rarität, Herr Dr. Gartner spendierte uns ein oder  mehrere Stamperln 
von einem wunderbar schmeckenden Tiroler Zirbengeist. Nicht nur die Verdauung des nun folgenden Abendessens war gesichert,
sondern auch der wohlverdiente Applaus für den gelungenen Abend und Dank von Frau Gunsam an die Aktiven.
Rückblick:  29.Oktober 2018  -  Empfang zum Nationalfeiertag 2018
dem Anlaß entsprechend - 100 Jahre Republik Österreich - haben wir diesmal unseren Nationalfeiertag
etwas glanzvoller gestaltet.                                                                                                                                   
Die Wahl des Veranstaltungsortes fiel auf den Panorama-Salon des Hotel Mainzer Hof, für alle gut zu erreichen
und für ca. 60 Personen genau der  passende Rahmen für diese Feier.  Herr Dr. Hans-Herbert Gartner war uns
bei der Vorbereitung und Gestaltung des Abends eine große Hilfe. Er begleitete auch sehr gerne und sehr
professionell den Abend, angefangen von der Begrüßung bis zur Verabschiedung. Kurz nach 18.00 Uhr waren
alle Tischkärtchen von ihren Eigentümern auf den Plätzen verteilt, wir waren vollzählig. Herr Dr. Gartner
begrüßte uns und kündigte gleich den ersten Programmpunkt an: Das Flötentrio bestehend aus Renate Kehr,
Anna Römer und Claudia Friedrich spielten aus der "Musik für eine Flötenuhr" von Josph Haydn einen Satz.
Danach folgte die sehr gute Festansprache unseres Bundespräsidenten Alexander van der Bellen.     Genau zur
richtigen Zeit kam auch unser Überraschungsgast - der Oberbürgermeister unserer Stadt Michael Ebling. Ohne
Verschnaufpause trat er sofort gutgelaunt ans Rednerpult und referierte über die Vorzüge der guten
Beziehungen beider Länder. Gerade in Mainz arbeiteten und arbeiten viele Österreicher/Innen  sowohl in der
Hotelerie, als auch  an der Universtät und in Museen, sehr oft in leitenden Positionen. Der Einfluß ist nicht zu
unterschätzen. Das hörten wir natürlich gerne und auch wie wohl er sich in Wien gefühlt hatte, das er erst
kürzlich anläßlich einer Tagung besuchte.                                                                                                                     
Herr Dr. Gartner bedankte sich herzlich und leitete zum nächsten Punkt über, Musik stand auf dem Programm:
von Vincenzo De Michelis: "L'avvenire" (Die Zukunft), wieder von unserem Flötentrio dargebracht. Mit
herzlichem Applaus und Überreichung diverser Geschenke verabschiedete Herr Dr. Gartner die Musici.        
Mit großer Freude konnten wir dann  den Festredner, Herrn Honorarkonsul Dr. Stephan Hutter aus Frankfurt,
begrüßen.  In eindrücklicher Weise schilderte er uns die Entwicklung Österreichs vom Zerfall der
Donaumonarchie, den Schwierigkeiten der ersten Republik, Anschluß an Deutschland, 2. Weltkrieg und zweite
Republik. Auch die Gegenwart kam nicht zu kurz, der Beitritt in die EU 1995 und auch die Einflußnahme eines
so kleinen Landes wie Österreich auf die EU.                                                                                                           
Großer Applaus und ein herzliches Dankeschön von Herrn Dr. Gartner und Frau Gunsam.                                   
Die anschließende Bundeshymne leitete dann über in den inoffiziellen Teil: das Festliche Abendessen.