Bildergalerie:
Stammtisch
am 26. November 2010
Frau Dr. Maria Menzel
Ein “Danke-schön”
Empfang anlässlich des Österreichischen Nationalfeiertages am 27. Oktober 2011
Frau Kalkhof-Rose
Frau Marzer (Österr.Handelsvertr.)
und unser Dr. Huber
“Herzensösterreicher” Hr. Krawietz
und Ehepaar Gunsam
Dr. Gartner und Frau Gunsam
Rückblick: 28. Oktober 2016
Empfang zum Österreichischen Nationalfeiertag
Rund um 18.00 Uhr füllt sich unser festlich geschmückter Saal im Schützenhaus.
Der Sektempfang stimmt uns auf einen stimmungsvollen und sehr unterhaltsamen
                                  Abend ein, der seinen Anfang mit der Begrüßung unserer
                                  Gäste  durch Frau Anne-Marie Gunsam nimmt. Dies sind
                                  Frau Jasmin Klein vom Österreichischen Honorarkonsulat
                                  Frankfurt/M.; anstelle des erkrankten Österreichischen Handels-
                                  delegierten Hr. Love dessen Ehefrau; die ehemalige Honorar-
                                  kanzlerin Frau Dr. Susanne Haucke mit Ehemann; Herr Andreas
                                  Wandas, Präsident der Österreichischen Gesellschaft Frankfurt/M.;
                                  mit Ehefrau und unser ehemaliger Honorarkonsul in Mainz
Dr. Hans-Herbert Gartner mit Ehefrau und schließlich der Referent des Festvortrages,
Herr Dr. Peter Krawietz mit Ehefrau.
                                                                                                 Bevor zur Eröffnung des festlichen
                                                                                                 Empfanges die Österreichische
                                                                                                 Bundeshymne
                                                                                                 gemeinsam gesungen wird,
                                                                                                 bringen die Flötistinnen
                                                                                                 Frau Renate Kehr und
                                                                                                 Frau Noemi Salzer wunder-
                                                                                                 schöne Melodien aus Mozarts
                                                                                                 Zauberflöte dar.
Anschließend der Höhepunkt des Abends: der Vortrag von Dr. Peter Krawietz zu dem Thema
                        “ 1866 - Die Österreicher verlassen Mainz”
Dr. Krawietz schildert uns sehr interessant und detailliert die Geschichte der
Österreicher in Mainz. Begonnen hatte alles auf dem Wiener Kongress. 1848 kam es auch in
Mainz zu Ausschreitungen, aber niedergeschlagen wurden. Dann schaut sich Dr. Krawietz
das Jahr 1866 sehr genau an, was sich, wie er uns erzählt, sehr schwierg gestaltet, da
die Faktenlage sehr dünn ist. Alles was sich in diesem Sommer 1866 in Mainz zutrug,
erzählt unser Referent sehr anschaulich und lebendig. Eine hochinteressante
Geschichtsstunde im wahrsten Sinne des Wortes, die durch anhaltenden Beifall und kleine
Geschenke, übergeben von Frau Gunsam, belohnt wird.
Es folgt nochmals Musik aus Mozarts Zauberflöte und viel Lob aus verschiedenen
Mündern und ein herzliches Dankeschön von Herrn Dr. Hans-Herbert Gartner an die
Organisatorin der Veranstaltung.
Ein hervorragendes Buffet, gezaubert von unserem Küchenchef vom “Schützenhaus”.
Den österreichischen Wein dazu stiftete die Handelsdelegation aus Frankfurt.
Wir sind uns allesamt einig, dies war ein wunderschönes Fest.
                 
                     “Einstimmung in den Advent”
Unser Extrazimmer war für eine Weihnachtsfeier vergeben, daher wurden
für uns im Schankraum zwei Tische reserviert.
Auf jedem Platz befand sich ein kleines Jutesäckchen - ein Adventschmuck -
von Frau Marianne Rohringer gebastelt.
Frau Stiglegger nutzte die Gelegenheit, um Frau Anne-Marie Gunsam für ihre
Arbeit für unseren Freundeskreis mit einem Weihnachtsgesteck zu danken.
Gerührt antwortete Frau Gunsam und verwies auf die positiven Rückmeldungen,
aktive Mitarbeit und das zahlreiche Erscheinen bei den Veranstaltungen und
hofft natürlich, dass unsere Treffen auch im nächsten Jahr wieder Anklang finden.
Bei anregenden Gesprächen, Themen gab es genug, und gutem Essen,
verbrachten wir einen sehr unterhaltsamen Abend
(Bilder zum vergrößern anklicken)
Eine besinnliche Adventzeit, ein frohes Weihnachtsfest
und ein gesundes  Jahr 2017
wünschen wir allen Lesern unserer Webseite !!!
    Rückblick: 25. November 2016
Rückblick:  27.01.2017
Czernowitz in der Bukowina: Eine Zeitreise in die Österreich-Ungarische Monarchie
von Dr. Hans-Herbert Gartner
Vor 19:00 Uhr war unser Extrazimmer eigentlich schon voll, es mussten also immer mehr Stühle
hereingebracht werden, insgesamt wurden 36 von uns Österreichern besetzt. Frau Anne-Marie Gunsam
begrüßte uns und unseren Referenten aufs herzlichste und um 19:15 startete Herr Dr. Gartner
mit seinem Vortrag.
Zuerst gab es eine Landkarte anhand der wir erfuhren, was ganz wichtig war, wo eigentlich die Bukowina
und Galizien liegen - in der heutigen Ukraine. Czernowitz, seinerzeit “Klein-Wien” genannt, die Hauptstadt
der Bukowina, im Südwesten ca. 80 km von der rumänischen Grenze entfernt, und Lemberg (heute Lviv),
die Hauptstadt Galiziens im Westen, ca. 90 km von der polnischen Grenze.
Seit 1775 waren die Bukowina und Galizien ein Teil der Habsburger Monarchie, bis zu ihrem Zerfall 1918,
also 143 Jahre. Da beide Städte unzerstört blieben,  kann man heute noch die prachtvollen Bauten aus
dieser Zeit, sie sind meist gut restauriert, bestaunen. Dies konnte Herr Dr. Gartner in einer Power Point
Präsentation eindrucksvoll vermitteln.
1875, anlässlich der 100jährigen Zugehörigkeit zur Monarchie, gründete Kaiser Franz-Josef in Czernowitz
eine deutschsprachige Universität. Von 1885-1899 hatte der Großvater von Dr. Gartner, Prof. Dr. Theodor
Gartner, dort einen Lehrstuhl inne.
Die Geburtsstadt seiner Eltern kennenzulernen war der Anlass dieser Reise, die er mit seinem Sohn
im letzten Jahr unternahm. Und der österreichische Honorarkonsul, Dr. Osatschuk, konnte ihnen natürlich,
intensiver als jeder andere, die Stadt nahebringen.
Auf der Rückreise gab es noch einen Aufenthalt in Lemberg, der “nach Prag schönsten Stadt Ost-Europas”.
Herzlicher Applaus und die Dankesworte unserer Frau Gunsam beendeten den sehr informativen Vortrag.
Essen, Trinken und angeregte Gespräche ließen die Zeit schnell vergehen. Um ca. 21.45 traten wir gut
gelaunt den Heimweg an.
Stadttheater         Museum für jüdische Geschichte
Weltkulturerbe: die neue Universität und der Sitz des Orthodoxen Patriarchen
G.N.
(Bilder zum vergrößern anklicken)
Rückblick: 29. September 2017
"Unser Salzburg"
vorgestellt von Gottfried Gunsam und Josef Rohringer
                                          
                               D Der Gastraum des Schützenhauses war bis auf den letzten Platz  besetzt,
als Herr Gunsam  als Herr Gunsam - ein Salzburger mit Migrationshintergrund (tatsächlich in
                             Wien geboren) über sein geliebtes Salzburg berichtete.
                             Zunächst gehört aber auch etwas Geschichte dazu, um das Land wirklich
                             kennen zu lernen.
 Die Anwesenheit von Menschen im Raum des heutigen Landes Salzburg lässt sich bis in     
Altsteinzeit zurückverfolgen. Das beweisen zahlreiche Siedlungsfunde. In der Hallstattzeit
führte die Salzgewinnung das Land zu einer wirtschaftlichen Hochblüte, die bereits
vorindustrielle Formen erreichte. Mit der Besetzung des Alpenraumes 15 v. Chr. begann im
Salzburger Raum die 500-jährig Herrschaft der Römer. Auf den Ruinen des römischen
Juvavum schuf der Hl. Rupertus 713 die Grundlage für ein Bistum (739), das 798 Erzbistum
Salzburg und damit Mittelpunkt der bayerischen Kirchenprovinz wurde. 1328 wurde Salzburg
durch die Erlassung einer eigenen Landesordnung zum weitgehend selbstständigen Staat
innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Der Geist der Französischen Revolution und die
Umgestaltung Europas durch Napoléon wirkten sich auch auf das Fürsterzbistum Salzburg
aus. Am 15. Dezember 1800 rückte die französische Armee in Salzburg ein und übernahm in
der Schlacht am Walserfeld die Herrschaft über das Erzbistum. Durch die Beschlüsse des
Wiener Kongresses 1814/1815, der das Ende der napoleonischen Ära besiegelte, kam das
Land Salzburg am 1. Mai 1816 endgültig zum bis 1835 von Franz I. regierten Kaisertum
            Österreich.  Seit 12. November 1918 ist das Land Salzburg Teil der Republik Österreich.
            Am 12. März 1938 erfolgte der Einmarsch deutscher Truppen im Zuge des "Anschlusses" von
            Österreich. Die Nationalsozialisten fanden in Salzburg breite Zustimmung.  Im Zweiten
            Weltkrieg  wurden neben Salzburg auch die Industriebetriebe in Hallein stark bombardiert. Im
            Oktober 1945 wurde das Land Salzburg wieder Teil der Republik Österreich.
            Am 1. Jänner 1997 wurde die Altstadt von Salzburg in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO
            aufgenommen.
            Es folgt noch ein wenig Statistik, ehe wir eine filmische Reise vom Großglockner-Massiv über
            die Alpen, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein ins Flachland zum Schloss
            Hellbrunn, Schloss Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke
            Stadt Salzburg machen. Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde mit Recht als
            Gesamtkunstwerk bezeichnet.
            Das fanden auch die zufriedenen Teilnehmer dieses Abends, ein besonderer Dank an Herrn
            Gunsam, der am Ende des Filmes als "Draufgabe" Mozart-Taler spendierte.
Rückblick: 19. Mai 2017
“Unser Oberösterreich”
vorgestellt von Prof. Dr. Erich Gruber und Josef Rohringer
Nachdem uns “unsere” Anne-Marie Gunsam herzlich begrüßt hat, führt uns der
gebürtige Oberösterreicher, Herr Prof. Erich Gruber, in sein Bundesland ein.
Natürlich kommt zuerst die Statistik, sie ist auch wichtig, um dieses Land richtig
einordnen  zu können. Es ist flächenmäßig das viertgrößte Bundesland mit
11.982 km², bevölkerungsmäßig das drittgrößte: 1,4 Millionen Einwohner. Linz
ist seine Landeshauptstadt. Traditionell teilt es sich in vier Teile:
Hausruck-, Inn-, Mühl- und Traunviertel. Es ist das einzige Bundesland, welches
einen Exportüberschuss erwirtschaftet, 26,5% der österreichischen Exporte
erwirtschaftet OÖ.
Für wenige Bundesländer passt dieser Text so gut  - Volk begnadet für das schöne
Ein sehr informativer, unterhaltsam dargebrachter Vortrag - vielen Dank, Herr Prof. Gruber!
Und diesen sehr kurzweiligen Informationen schließt sich ein landschaftlich wunderschöner Film,
den uns Josef Rohringer aus seiner großen Videothek ausgesucht hat, an, der uns das Gehörte nun auch
anschaulich macht. Aber auch mit Text unterlegte Fotografien,u.a. vom Jugendstilkraftwerk Steyrdurchbruch,
St. Florian, Bad Ischl, St. Wolfgang, Hallstatt mit seinem Salzbergwerk, Traunsee mit Schloss Ort
werden uns dargeboten - und: Most - das oberösterreichische Nationalgetränk.
Herr Rohringer und Herr Gruber spendieren uns am Ende der offiziellen Veranstaltung, der natürlich großen
Beifall und Dankesworte von Frau Gunsam folgen, Apfel-,Birnen-,Apfel/Birnen-,Apfel Cuvée - Most.
Schmeckt vorzüglich!
Ein informativer und unterhaltsamer Abend neigt sich nach gutem Essen und angeregtem Plaudern im
Restaurant “Schützenhaus” dem Ende zu.
Anhand der Österreichischen Bundeshymne - eine wunderbare Idee -  bringt uns Herr Prof. Gruber seine
Heimat näher. Land der Berge - die Voralpen mit der Pyhrn- und Eisenwurzenregion, dem Sensen- und dem
Höllengebirge, der Dachstein (gehört zwar nicht ganz dazu), ..... eine herrliche Bergwelt.
Land am Strome  - natürlich die Donau, aber u.a. auch  Enns, Steyr, Inn als Grenzfluss
dürfen nicht fehlen.  Land der Äcker - mit dem Alpenvorland - dem Hausruckviertel mit seinen Vierkanthöfen -
vertritt es die österreichische Landwirtschaft hervorragend.
Land der Dome - der neugotische Linzer Maria-Empfängnis-Dom ist Österreichs größte Kirche, die
Linzer Martinskirche eine der ältesten Kirchen Österreichs, aber auch Stift St. Florian, Kremsmünster, 
Wilhering,… sollten doch erwähnt werden!! Land der Hämmer -  der steierische Erzberg gehört dazu,
 Linz mit seiner Voest-Alpine,  Lenzing- weltweit führend in der Papier- und Chemiefaserproduktion, und und und.
 Heimat bist du großer Söhne - auch da nur ein paar Namen - Franz Xaver Gruber, der Komponist von
“Stille Nacht, heilige Nacht”, natürlich Anton Bruckner, Adalbert Stifter, Richard Tauber und….Conchita Wurst!!! 
G.N.
Rückblick: 17. Februar 2017
“Unser Burgenland”
Das Interesse an “Unserem Burgenland” war riesengroß - 40 Österreicher/Innen fanden sich
pünktlich um 19 Uhr in unserem Extrazimmer im Restaurant “Schützenhaus” ein und unser
Wirt hatte alle Hände voll zu tun, um zusätzliche Sessel zu organisieren. Also es war gerappelt
voll !!! Und diesmal begrüßte uns Anne Marie Gunsam via Bildschirm, eine gelungene Idee,
natürlich ausgedacht von Pepi Rohringer.
                                                                                                        Die “Burgenländerin”, Frau Dr. Menzel,
                                                                                       hat uns anfangs sehr kenntnisreich und
                                                                                       engagiert in Geschichte und Charakteristika
                                                                                       der Region eingeführt. Nord- (in dem sie
                                                                                       geboren wurde) - Mittel- und Südburgen-
                                                                                       land. Es ist das kleinste Bundesland mit
                                                                                       Eisenstadt als Hauptstadt. Das Land hatte
                                                                                       sich Jahrhunderte - von 1648 bis 1921 -
                                                                                       unter ungarischer Verwaltung befunden
                                                                                       und wurde nach dem 1. Weltkrieg im
 
Vertrag von St. Germain, da deutschsprachig, Österreich zuerkannt. Das ging nicht reibungslos
über die Bühne und u.a. kam Ödenburg nach einer Volksabstimmung wieder zu Ungarn.
Burgenland war nicht nur das kleinste, es war auch das ärmste Bundesland, dies hat uns die
Referentin sehr eindringlich aus eigenen Erfahrungen nahebringen können.
Wir haben viel Neues erfahren, und dies verfestigte sich in dem anschließenden, sehr gut
zusammengeschnittenen Film.
Pepi Rohringer hat aus 17 Filmen (!!) Ausschnitte vorgeführt, beginnend mit dem Geck einer
Liveschaltung (Internet) zum ORF und der Sendung “Burgenland Heute”. Aber dann ging es
sofort in die Urzeit, als das Land noch am Meer lag, und das war es lange !! Hochinteressant
- nicht minder - die Zeitgeschichte um 1920, ein zurecht ausführlicher Bericht. Danach ging es in
die Gegenwart mit Beiträgen vom Neusiedlersee, der keine nennenswerten Zuflüsse besitzt und
hauptsächlich dem Regen die Höhe des Wasserstandes verdankt - nicht tiefer ais 1,8 m, ist aber
im 19. Jh. auch schon mal total ausgetrocknet, da baute man Reis an. Dann wurde uns natürlich
die Landeshauptstadt vorgestellt, mit 15.000 Einwohnern die kleinste Österreichs, mit ihren
Wahrzeichen, der Berg- oder Haydnkirche und Schloss Esterházy. Weiter fuhren wir mit der
Neusiedlersee-Bahn, auch schon mal als Pußta-Express bezeichnet. Rust, die Storchenstadt,
durfte nicht fehlen. Danach ging es in den Süden; Forchtenstein, Güssing, Heiligenbrunn mit
seiner Kellergasse, das Uhudlerland, das seinen Wein selber trinkt, Kobersdorf, Bernstein mit
seinem Bernstein- und Edelsmaragdschmuck, Schloss Rotenturm - traumhaft schön von privater
Hand renoviert. Die Kultur durfte auch nicht zu kurz kommen: aus dem Römersteinbruch
“St. Margareten” ein Ausschnitt aus “Aida”.
Und zum Abschluss und Krönung dieser Vorführung gab es noch original Uhudler zu verkosten.
Der Beifall war sowohl Frau Dr. Menzel als auch Herrn Rohringer gewiss.
G.N.
Forchtenstein                                            Bergkirche in Eisenstadt