Stammtisch. 27. November 2009:
Klangreise durch den Mainzer Dom am 03.März 2010
Im Dom                   Im  Dom           Im Bauch der          Domorganist
                                                              Westorgel    Albert Schönberger 
               Ein herzliches
                Dankeschön
Ausklang im Hof Ehrenfels
Im Chorgestühl
Cart Zulehner, der Mainzer Narhalla-Marsch und Österreich  am 26.März 2010
  Der Till des MCC
Friedrich Hoffmann
Friedrich Hoffmann und
Hr. Braum am Klavier
Besuch bei Schott-Musik am 11. August 2010
Treffpunkt
Blick in den
Weihergarten
Im Weihergarten
Historischer
Wagnersaal
Richard
Wagner
Museum:
So entstehen Noten
Fröhlicher Ausklang im Gastgarten
“Zum Goldstein”
Rückblick  31.Jänner 2014
Führung durch die Ausstellung am 25. April 2014
Fortschritt - frisch gepreßt
Handschriften und frühe Drucke aus dem Gutenberg-Museum
Rückblick
Rückblick:
Montag, 27.Oktober 2014, Empfang im Städel Museum in Frankfurt am Main.
Aus Anlass des Nationalfeiertages sowie der Eröffnung des
Österreichischen Honorarkonsulats in Frankfurt am Main, luden der
Botschafter der Republik Österreich, S.E. Dr. Ralph Scheide und der
Österreichische Honorarkonsul für Hessen und Rheinland-Pfalz, Dr. Stephan Hutter
zu einem Empfang.
An dem Festakt nahmen u.a. der Ministerpräsident des Landes Hessen,
Herr Volker Bouffier und der österreichische Bundeskanzler a.D. Dr. Wolfgang Schüssel
teil. Besonders erfreulich, dass auch viele “Österreicher in Mainz” an dieser
würdevollen Veranstaltung teilgenommen haben.
Nationalfeiertag 2014                                     Frau Gunsam und Dr. Hutter                  Begrüssung durch Max Hollein                      Honorarkonsul Dr.Stephan Hutter
                                                                                                                                           Direktor Städel Museum
  Festansprache Dr.Wolfgang Schüssel                               “Österrreicher in Mainz”                             ....ein Wiedersehen
     “Österreicher in Mainz”                                           Max Hollein und Dr.Gartner                                  “Österreicher in Mainz”
Rückblick:    Freitag, 28.November 2014
 
Unser letzter Stammtisch in diesem Jahr - eine "Einstimmung in den Advent" ist vor allem geprägt vom Besuch
unseres neuen österreichischen Honorarkonsuls
Dr. Stephan Hutter und seiner charmanten Begleitung, der Leiterin des Frankfurter Honorarkonsulats, Frau
Hoffmann.
Rückblick:  Freitag  27. Februar 2015
Thema: Alfred Wegener - Meteorologe und Geophysiker - ein Deutscher und ein Österreicher !
Vorgestellt vom “Beuteösterreicher” Prof. Dr. Wolfgang Jacoby
(Bilder zum Vergrößern anklicken)
Mit ein bisserl Verspätung - dank Schiersteiner Brücke und anderen Unwägbarkeiten,
begrüßt uns - 22 ÖsterreicherInnen mit und ohne Anhang- unsere “Vorsitzende”
Frau Anne-Marie Gunsam wie immer ganz herzlich. Besonders freuen wir uns über die
Anwesenheit von Frau Gabriel - ihr Mann verstarb im November. Er war nicht nur unser
Gastgeber im Novotel, er hat uns auch in den letzten Jahren bestens mit dem einen oder
anderen Vortrag unterhalten (z.B. Hotel Imperial, Herr Karl). Natürlich auch unseren
Referenten, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Jacoby, einen gern gesehenen Gast, da er unseren
Stammtisch regelmäßig - natürlich mit österreichischer Begleitung - besucht und
bereichert.
Mit einem ca. 1-stündigen Vortrag bringt uns Herr Jacoby das sehr komplexe Thema,
das Dr. Alfred Wegener sein ganzes Leben beschäftigt hat - die Theorie der Kontinental-
verschiebung -  näher. Alfred Wegener wurde 1880 in Berlin geboren und ist 1930 bei
einer Grönlandexpetition verschollen. (Er wurde bei einer weiteren Expetition 1931 gefunden;
er starb an Herzversagen). Er war studierter Meteorologe und daher bei den
Geowissenschaftlern umstritten. Kämpfte aber sein Leben lang für übergreifende
Studien der Meteorologie, Geophysik und Geologie. Zu Lebzeiten war er nur als
Meteorologe und Pionier der Polarforschung anerkannt. Im April 1906 stellte er mit
52,5 Std. einen Dauerrekord für Ballonfahrer auf. 1905 erste Grönlandexpetition.
1912 publizierte er die ersten Gedanken zur Kontinentalverschiebung und fand keine
Anerkennung. 1915 brachte er sein Hauptwerk “Entstehung der Kontinente und Ozeane”,
welches er einige Male überarbeitete, heraus - das Interesse war, auch infolge des
1. Weltkrieges, gering. Nach dem ersten Weltkrieg war er bei der Deutschen Seewarte als
Meteorologe angestellt. Und erst 1924 bekam er einen ordentlichen Lehrstuhl für
Meteorologie und Geophysik in Graz und damit eine gesicherte  Position.
Bei einem Symposium 1926 in New York verwarfen fast alle Beteiligten die
Kontinentalverschiebungstheorie, die Wegener auch an Hand des Kurvenverlaufs der
afrikanischen West- und der südamerikanischen Ostküste erklärte.
Erst seit den 70er Jahren ist die Plattentektonik in Wissenschaftskreisen anerkannt !!
Dies alles wird uns anhand diverser Karten veranschaulicht und wir sind völlig
fasziniert von Leben dieses Forschers, der leider erst postum anerkannt und
vielfach geehrt wurde.
Nach einigen Nachfragen bedankt sich Frau Gunsam ganz herzlich bei Prof. Jacoby
und die Küche steht schon in den Startlöchern, um unsere Mägen zu befriedigen.
Dies gelingt wie immer bei anregenden Gesprächen. Um ca. 22 Uhr verlassen wir
vergnügt und bereichert unsere Gaststätte “Schützenhaus”.                           G.N.
Rückblick: 29. Juli 2016
                       1.Sommerstammtisch 
               im  Biergarten des  “Schützenhaus”
                              
Spielt das Wetter mit oder nicht? Jedenfalls um 15 Uhr gab’s einen Schauer.
Nachher schien wieder halbwegs die Sonne. Als ich dann um 18 Uhr den
Biergarten betrat, traute ich kaum meinen Augen, die “Zwockeln” waren bereits
mehr als vollzählig anwesend. Das Spanferkel brutzelte schon am Grill, bestens
betreut vom Seniorchef des Schützenhauses, der es dann auch fachgerecht
zerlegte und auf einem Buffet präsentierte.
Es war eine gelungene Veranstaltung; dass zwischendurch ein bisschen Wind
aufkam und ein paar Regentropfen fielen, konnte die gute Stimmung nicht trüben.
Kein Wunder, dass eine Wiederholung fürs nächste Jahr beschlossen ist.
Rückblick:  26. Februar 2016
Bei unserem ersten Treffen 2016 konnten wir Frau Morna Dörr begrüssen, die uns
über einen der berühmtesten Söhne der Stadt Wien berichtet, über Stefan Zweig. Er ist bis
heute einer der meistgelesenen Schriftsteller, dessen umfangreiches Werk immense Erfolge
hatte und ihn schon zu Lebzeiten auch außerhalb Europas berühmt machte.
Frau Dörr sprach aber nicht  von dem literarischen Werk, vielmehr stellte sie uns den
kultivierten Weltbürger vor. Er hat nicht nur immer wieder in seinem Heimatland Österreich
gelebt, sondern auch zeitweilig in Berlin, Paris, der Schweiz und später zunächst als
staatenloser Emigrant in Großbritanien. Er hat so gut wie alle europäischen und viele
außereuropäische Länder und Kontinente besucht: China, Sowjetunion, Indien, Afrika,
Kanada, nicht zuletzt Nord- und Südamerika. Die letzten Lebensjahre hat er im Exil in
Brasilien verbracht.
Ein weiterer Aspekt war Stefans Zweig Rolle als Zeitzeuge, der immer “just dort gestanden,
wo die Erdstöße sich am heftigsten auswirkten”.
Frau Dörr zitiert dazu aus der Autobiografie “Die Welt von gestern - Erinnerungen eines
Europäers”. Sie entstand im fernen Brasilien, nur aus dem Gedächnis, ohne Aufzeichnungen,
persönliche Briefe, ohne ein einziges Exemplar seiner Bücher (seine Werke fielen der
Bücherverbrennung 1933 zum Opfer).
Am 22. Februar 1942 ging Stefan Zweig als gebrochener Mann von 61 Jahren gemeinsam
mit seiner Frau freiwillig in den Tod.
Frau Gunsam bedankte sich für eine wunderschöne Bildungsreise, für die interessante
Lebensreise des Schriftstellers und für die schöne Lehrstunde.                               J.R.